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Autor Thema: Schreibt ihr selbst auch Geschichten?Wie kamt ihr dazu?  (Gelesen 4359 mal)
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Hodde
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« am: 18.Mai 2007, 17:58 »

Tja, die Frage steht ja schon oben Wink
Mich interessiert das sehr!
Also ich persönlich habe früher sehr sehr wenig gelesen und bin erst vor einem Jahr dazu gekommen, richtige Bücher zu lesen...
Also keine Schullektüren oder so Wink
Mein erstes Buch, das ich eigenständig ohne Drängen der Schule gelesen habe, war "Ich knall euch ab" und das hat mir auch sehr gefallen Wink
Tja vor einem Jahr kam dann Hector's Reise und noch mehrere andere Bücher dazu....

Und vor einem Monat dann legte ich mir "Pimp" und "Die Kolonie" zu.
Beide Bücher haben mich sehr inspiriert.
Ungefähr zur gleichen Zeit, in der ich Pimp las, schrieb ich schon an meiner ersten Geschichte...sie handelte von einem Mädchen, welches auf die schiefe Bahn gerät...Nach ein paar Seiten hatte ich keine Lust mehr dazu, da ich die Geschichte zu "ausgelutscht" fand.

Naja, nun bin ich an einer neuen Geschichte dran.
Es geht um einen Jugendlichen, der von psychisch gestörten Träumen heimgesucht wird, in denen er immer dieselbe Person umbringt und andere sehr kranke Dinge passieren.
Er versucht sein Leben so normal wie möglich zu gestalten, was sich aber als schwierig erweist, da seine Träume ihn mit der Zeit auch tagsüber sehr verrückt machen...
So in etwa habe ich mir das Ganze vorgestellt Smiley
Im Moment habe ich leider sehr sehr wenig Zeit zum Schreiben, da die Prüfungen nächste Woche anfangen bzw. wieder aufhören Cheesy
Danach werde ich mich wohl voll und ganz auf "mein buch" konzentrieren Smiley

Wenn es dann mal in absehbarer Zeit fertiggestellt werden sollte, kopiere ich gerne mal "ein paar Zeilen" hier hinein, FALLS euch sowas interessiert ^^

naja, jetzt seid ihr dran Wink
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timo
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« Antworten #1 am: 18.Mai 2007, 19:38 »

Seit ich schreiben kann, habe ich Interesse daran gefunden eigene Geschichten zu schreiben. Im Schrank habe ich ein Schulheft voller grottenschlechter totlangweiliger Kasperle-Geschichten, die ich als 8-jähriger schrieb.
Ernst wurde es mit dem Schreiben für mich erst durch das Internet, weil sich für mich hier ein Medium bot, mit dem ich meine Kurzgeschichten veröffentlichen konnte. Viele hab ich in letzter Zeit nicht geschrieben, weil ich auch an etwas "Großem" schreibe.

Meine Kurzgeschichten findet man unter http://blog.tiemsche.de/meine-kurzgeschichten/
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Tyler Durden
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« Antworten #2 am: 23.Mai 2007, 14:19 »

Ich habe ein Dutzend Kurzgeschichten und einen Roman fertig, zur Zeit schreibe ich an meinem zweiten Roman. Außerdem habe ich mit 6 anderen Leuten ein Projekt, bei dem wir abwechselnd die Kapiteln schreiben - jeder hat seine Figur.
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Hodde
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« Antworten #3 am: 23.Mai 2007, 14:46 »

Hast du den Roman denn zu nem Verlag geschickt???
Versuch's mal hier: http://www.wagner-verlag.de/
Die lesen sich dein Buch innerhalb ovn 14 Tagen durch, haben es verbessert/beurteilt und dann kriegst du ne Antwort Wink
Musst dich lediglich am Druck etwas "beteiligen".... Flyer, Homepage, Werbung, Deckblatt(also Buchdeckel) können auch erstellt werden...natürlich gegen bares Wink
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MustrumRidcully
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« Antworten #4 am: 31.Mai 2007, 10:35 »

Generell möchte ich mal etwas anbringen: ein Verlag, der Druckkostenzuschüsse verlangt, ist nicht seriös. Der Autor arbeitet und soll dann auch noch sein Geld investieren, damit das Buch überhaupt gedruckt wird - allgemein kann man sagen: das Marketing ist bei solchen Verlegern außerdem beschissen; es gibt kaum Menschen, die nicht für ihre Arbeit entlohnt werden wollen(außer vielleicht Leute, die sich in Open Source und karitative Projekten engagieren)  - das gilt für Künstler wie für die Fachkraft hinter der Wursttheke.  

Wer ein Manuskript schreibt, und das einschicken will, sich aber noch keinen Namen gemacht hat, sollte es erst bei einem kleineren Verlag probieren. Goldmann oder Rowohlt, als Beispiel, investieren sehr selten in einen Autor, der noch nicht in Erscheinung getreten ist.

Generell, denke ich, dass sich Qualität oder zumindest Sachen, die dem Geschmack der Masse entsprechen, sich auch durchsetzen.

Zitat von: Hodde
Naja, nun bin ich an einer neuen Geschichte dran.
Es geht um einen Jugendlichen, der von psychisch gestörten Träumen heimgesucht wird, in denen er immer dieselbe Person umbringt und andere sehr kranke Dinge passieren.


Seit wann haben Träume eine Psyche? Der Träumer, ja, und das heißt: er hat die psychischen Probleme.
Wenn du schon so einen Fehler raushaust, will ich nicht wissen, wie sich das bei deiner Prosa manifestiert. Deshalb - und das ist nicht böse gemeint, aber: etwas präziser artikulieren, auch in Foren, kann ein unheimlich gutes Training sein, um seine sprachlichen Fertigkeiten auszubauen.
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Tyler Durden
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« Antworten #5 am: 31.Mai 2007, 13:42 »

Zitat von: "MustrumRidcully"
Generell möchte ich mal etwas anbringen: ein Verlag, der Druckkostenzuschüsse verlangt, ist nicht seriös.

So ist es! Ich habe mich ausgiebich darüber informiert und erfahren, dass solche Verläge nur das Geld einkassieren und das Buch drucken, sich aber nicht um die Vermarktung kümmern.
Ich habe es bis jetzt an 6 verschiedene Verläge geschickt (erstmal die Großen). Sollte es dort nicht klappen, schicke ich es auch an die Kleineren. Übrigens, kennt ihr Verlagshäuser, die ihr empfehlen könnt?
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MustrumRidcully
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« Antworten #6 am: 31.Mai 2007, 13:49 »

Nein, leider nicht. Aber: jeder Verlag, der dir dich im Voraus bezahlt(Stichwort: Autorenhonorar) und keinen Druckkostenzuschuß will, ist für Jungautoren interessant.

Du kannst mal in einer Buchhandlung nachfragen, welcher Verlag sich thematisch mit dem beschäftigt, was du schreibst. Die müssten das wissen. Und dann kannst du ja googlen bzw. auch unverbindlich mit dem Verlag in Kontakt treten.
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Hodde
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« Antworten #7 am: 02.Juni 2007, 14:31 »

Zitat von: "MustrumRidcully"


Zitat von: "Hodde"
Naja, nun bin ich an einer neuen Geschichte dran.
Es geht um einen Jugendlichen, der von psychisch gestörten Träumen heimgesucht wird, in denen er immer dieselbe Person umbringt und andere sehr kranke Dinge passieren.


Seit wann haben Träume eine Psyche? Der Träumer, ja, und das heißt: er hat die psychischen Probleme.
Wenn du schon so einen Fehler raushaust, will ich nicht wissen, wie sich das bei deiner Prosa manifestiert. Deshalb - und das ist nicht böse gemeint, aber: etwas präziser artikulieren, auch in Foren, kann ein unheimlich gutes Training sein, um seine sprachlichen Fertigkeiten auszubauen.



 :oops:  :oops:  :oops:
Okay, das war wirklich ein übler Fehler, den ich da niedergeschrieben habe Wink
Du hast Recht, Träume besitzen keine Psyche xD
Das hätte ich wohl anders ausdrücken sollen  Cool

Aber, um mal zu deinem Argument mit dem Artikulationstraining in Foren zu kommen:

Bei mir persönlich ist es so, dass ich zwischen meinem Forenschreibstil(bzw. auch den Schreibstil bei icq etc.) und dem Schreibstil in meinen "Geschichten" doch einige Unterschiede mache.
Der Foren- und Chatschreibstil ist sozusagen nur die Umgangssprache Wink

*daraufhoffkeinenweiterenfehlergeschriebenzuhaben*  :oops:  Wink
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TenderBranson
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« Antworten #8 am: 02.Juni 2007, 15:59 »

Ich versuche auch zu schreiben, habe bisher - bis auf ein paar sehr unterschiedliche Kurzgeschichten - aber noch nichts komplett fertig. Trotzdem warten noch so einige Ideen darauf, dass ich endlich was daraus mache, aber damit ich nicht irgendwo stecken bleibe, will ich mir vorher genug Gedanken zum Handlungsverlauf machen. Eventuell kommt irgendwann auch mal was Palahniuk'sches, aber schlecht kopieren will ich dann auch nicht. Mal sehen. Meine Ansätze verrate ich hier natürlich nicht.

Ach, und meine Sammlung an Gedichten ist auch schon recht groß.
Aber um Poesie zu veröffentlichen, muss man sicher noch andere Wege einschlagen.
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MustrumRidcully
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« Antworten #9 am: 03.Juni 2007, 00:03 »

Zitat von: Hodde

Aber, um mal zu deinem Argument mit dem Artikulationstraining in Foren zu kommen:

Bei mir persönlich ist es so, dass ich zwischen meinem Forenschreibstil(bzw. auch den Schreibstil bei icq etc.) und dem Schreibstil in meinen "Geschichten" doch einige Unterschiede mache.
Der Foren- und Chatschreibstil ist sozusagen nur die Umgangssprache ;)

*daraufhoffkeinenweiterenfehlergeschriebenzuhaben*  :oops:  ;)


Natürlich, das mache ich mehr oder weniger auch. Es bietet sich aber trotzdem an, um zu schauen, ob man nicht Aussagen ggf. etwas knackiger zu Blatt bringen kann, ohne das es zu kompliziert wird. Darauf wollte ich hinaus :)
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MustrumRidcully
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« Antworten #10 am: 07.Dezember 2009, 22:26 »

Übrigens - kleiner Tipp: es gibt in Deutschland diverse Literaturzeitschriften, die auch Kurzgeschichten entgegen nehmen; wenn ihr also Referenzen wollt, wäre das ein gutes Mittel um welche zu bekommen. Wer schonmal veröffentlicht hat, wird gerne gesehen.
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Tyler Durden
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« Antworten #11 am: 07.Dezember 2009, 23:06 »

Übrigens - kleiner Tipp: es gibt in Deutschland diverse Literaturzeitschriften, die auch Kurzgeschichten entgegen nehmen
Kannst du ein paar bestimmte empfehlen? Smiley
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MustrumRidcully
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« Antworten #12 am: 08.Dezember 2009, 03:44 »

Zeitschriften gibt es eine Menge! Die Seiten mal durchgehen, da findet sich sicher was. Die meisten erscheinen halt in kleinen Auflagen. Wo jetzt nicht dabei steht, ob sie Texte annehmen, würde ich einfach mal per e-Mail fragen. Die meisten bringen vorallem Sachen von unbekannten, deutschsprachigen Autoren - also ist es sicher einen Versuch wert, denke ich. Hoffe, dass das ein bisschen hilft.

Es gibt die Edit:
http://www.editonline.de/

Bella triste:
http://www.bellatriste.de/

Die [sic]:
http://www.siconline.de/

Die Belletristik:
http://www.belletristik-berlin.de/index.php?id=23

Die Spella:
http://spella.de/magazin/text-einreichen/

Die Exot:
http://www.exot-magazin.de/

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