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Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
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Thema: Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman (Gelesen 8463 mal)
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timo
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Beiträge: 241
Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
«
Antworten #15 am:
31.Mai 2007, 16:32 »
Auch auf die Hinsicht hin, dass ich dich jetzt enttäuschen werde, aber ich habe nach dem zweiten Kapitel aufgehört zu lesen. Es ist mir egal, was ein Deutschlehrer über diese Geschichte denkt. Mir sind bisher noch keine Fehler aufgefallen, weil ich mir bisher nicht die Mühe gemacht habe, die Geschichte selbst zu redigieren. Diese Geschichte ist die Arbeit einer halben Stunde, dann ist mir die Puste ausgegangen. Und nachdem ich nach ein paar Tagen keine Ideen hatte wie es weiter gehen soll, habe ich die Geschichte so wie sie war hier ins Forum gestellt. Die Idee so etwas zu machen, hatte ich schon seit längerem und ich dachte mir, dass die Geschichte sich gut eignet, weil sie viele Freiheiten lässt.
Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass noch niemand einen weiteren Kapitel geschrieben hat. Stattdessen kommt jetzt ein Deutschlehrer, der das ganze bewertet und zensiert, als wäre es meine Diplomarbeit und verpasst mir die Schulnote 6.
Es wäre viel schöner, wenn du deine Zeit dafür aufgeopfert hättest, einen eigenen Kapitel beizufügen - von mir aus auch einen in deinem eigenen Stil, der dann eine literarische Perfektion ist. Die gesamte Geschichte ist den Aufwand, den du gemacht hast einfach nicht wert. Sie wird niemals den Literaturnobelpreis gewinnen - auch nicht mit deinen Korrekturen.
Im Gegenteil finde ich sogar, dass manche deiner Korrekturen die Geschichte nur langweiliger machen. Du nimmst die Umgangssprache raus und ersetzt sie durch astreine Prosa-Sprache. Das ist genau das, was ein beamteter deutscher Deutschlehrer auch machen würde. Das hier ist das Chuck-Palahniuk-Forum und nicht das Rosamunde-Pilcher-Forum. Hier müssen Geschichten in Umgangssprache erlaubt sein.
Der Stil der Geschichte soll ja gerade nicht perfekt sein. Der Erzählstil wurde absichtich so gewählt, als würde jemand aus dem Stegreif seine Autobiografie erzählen. Und genau da fängt dein Problem mit dem Stil an. Du hast das Konzept nicht verstanden. Das soll hier keine Bohlen-Autobiografie werden, die von vorne bis hinten in perfektem Prosadeutsch ist, damit man Millionen Euros damit absetzen kann. Die Geschichte soll so erzählt sein, als würde jemand, der kein professioneller Schreiber ist, frei nach Schnauze schreibt.
Ich denke mal alle anderen außer dir haben das auch so verstanden, sonst wären die vorigen Kritiken/Komplimente nicht so positiv ausgefallen.
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MustrumRidcully
Elder Branson
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Beiträge: 87
Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
«
Antworten #16 am:
31.Mai 2007, 17:46 »
Zitat von: "timo"
Auch auf die Hinsicht hin, dass ich dich jetzt enttäuschen werde, aber ich habe nach dem zweiten Kapitel aufgehört zu lesen. Es ist mir egal, was ein Deutschlehrer über diese Geschichte denkt.
Und um dich zu enttäuschen: ich bin kein Deutschlehrer, vertrete aber trotzdem die Ansicht, dass man bestimmte sprachliche Fehler vermeiden sollte, insbesondere wenn man nur für ein Forum schreibt. Du etwa nicht? Es sind auch nicht nur grammatikalische Fehler, die ich hervorgehoben habe. Es sind teilweise auch einfach grobe Logik- und Verständnisfehler vorhanden. Oder das hier funktioniert nach einer Logik, die meinen Genius eindeutig - entschuldige - fickt.
Zitat von: "timo"
Mir sind bisher noch keine Fehler aufgefallen, weil ich mir bisher nicht die Mühe gemacht habe, die Geschichte selbst zu redigieren. Diese Geschichte ist die Arbeit einer halben Stunde, dann ist mir die Puste ausgegangen. Und nachdem ich nach ein paar Tagen keine Ideen hatte wie es weiter gehen soll, habe ich die Geschichte so wie sie war hier ins Forum gestellt.
Tja, dann wäre es mal an der Zeit, was? Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich zwei grobe Logikfehler entdeckt, die so nicht sein müssen. Es mag sein, dass du weder die Sätze noch die Sprache tatsächlich ausgelotet hast. Das heißt aber eben auch nicht, dass bestimmte Fehler eine Legitimationsbasis haben dürfen.
Der Teil, wo mein Interesse geweckt wurde, ist leider von dir negiert worden.
Zitat von: "timo"
Die Idee so etwas zu machen, hatte ich schon seit längerem und ich dachte mir, dass die Geschichte sich gut eignet, weil sie viele Freiheiten lässt. Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass noch niemand einen weiteren Kapitel geschrieben hat. Stattdessen kommt jetzt ein Deutschlehrer, der das ganze bewertet und zensiert, als wäre es meine Diplomarbeit und verpasst mir die Schulnote 6.
Wie schon gesagt: ich bin kein Deutschlehrer. Ich sehe auch keinen großen Sinn darin einen Fortsetzungsroman in einem Forum zu schreiben. Wieso? Viele Köche verderben den Brei, um eine alte Phrase mal zu bemühen. Tatsache ist: alle Experimente dieser Art, die ich bisher gelesen habe, sind einfach - und es tut mir leid dich an dieser Stelle enttäuschen zu müssen - mit einem Wort einfach nur schlecht gewesen. Es liegt nicht so sehr am Stil als vielmehr an der Tatsache, dass solche Geschichten dazu neigen nach einer gewissen Zeit einfach zu kompliziert zu werden - nicht, weil es schlecht ist, wenn die Handlung komplex ist, aber meistens ist es so, dass immer die selben Motive kommen(habe ich in der Kritik auch erwähnt) und die Handlung einfach nur noch wirr ist, weil jeder die Geschichte anfängt in eine andere Richtung zu lenken.
Zitat von: "timo"
Es wäre viel schöner, wenn du deine Zeit dafür aufgeopfert hättest, einen eigenen Kapitel beizufügen - von mir aus auch einen in deinem eigenen Stil, der dann eine literarische Perfektion ist. Die gesamte Geschichte ist den Aufwand, den du gemacht hast einfach nicht wert. Sie wird niemals den Literaturnobelpreis gewinnen - auch nicht mit deinen Korrekturen.
Richtig - wird sie nicht und vor allem: soll sie auch gar nicht. Du hättest, wie schon gesagt, das Ganze in eine interessante Richtung lenken können, hast es aber schließlich dadurch versaut, dass du mehr auf dieses Spannerding eingegangen bist, als der Story tatsächlich so etwas wie Tiefgang zu verleihen. Ärgerlich vor allem: man hätte beides miteinander verbinden können. So beschissen war der Ausgangspunkt nämlich gar nicht. Aber das, was du daraus gemacht hast, war es eben.
Zitat von: "timo"
Im Gegenteil finde ich sogar, dass manche deiner Korrekturen die Geschichte nur langweiliger machen. Du nimmst die Umgangssprache raus und ersetzt sie durch astreine Prosa-Sprache. Das ist genau das, was ein beamteter deutscher Deutschlehrer auch machen würde. Das hier ist das Chuck-Palahniuk-Forum und nicht das Rosamunde-Pilcher-Forum. Hier müssen Geschichten in Umgangssprache erlaubt sein.
Und deshalb übernimmst du eindeutige Fehler, die der große Meister auch macht, ja? Der Spaß sollte bei so einer Sache definitiv vorne stehen, gar keine Frage, aber man sollte, wenn man schreibt - und das tun wohl ein paar Leute hier - aus solchen Projekten auch etwas mitnehmen.
Zitat von: "timo"
Der Stil der Geschichte soll ja gerade nicht perfekt sein. Der Erzählstil wurde absichtich so gewählt, als würde jemand aus dem Stegreif seine Autobiografie erzählen. Und genau da fängt dein Problem mit dem Stil an. Du hast das Konzept nicht verstanden. Das soll hier keine Bohlen-Autobiografie werden, die von vorne bis hinten in perfektem Prosadeutsch ist, damit man Millionen Euros damit absetzen kann. Die Geschichte soll so erzählt sein, als würde jemand, der kein professioneller Schreiber ist, frei nach Schnauze schreibt.
Ich denke mal alle anderen außer dir haben das auch so verstanden, sonst wären die vorigen Kritiken/Komplimente nicht so positiv ausgefallen.
Das Konzept habe ich schon verstanden. Aber die Unzulänglichkeiten überschreiten eben eindeutig ihre Existenzberechtigung. Ich weiß jetzt nicht wie viel du mit den Leuten zu tun hast, die in diesem Forum unterwegst sind, allerdings ist es normalerweise so, dass man selten mit ehrlicher Kritik rechnen darf, höchstens von völlig Unbekannten. Und das von diesen wiederum keine Reaktion gekommen ist, spricht wiederum auch für sich - hätte Tyler nicht darauf reagiert, hätte es keiner getan, will ich jetzt einfach mal behaupten. Einerlei wie positiv sich die Leute dazu geäußert haben. Das ist ein Punkt über den man nachdenken sollte. Womit ich natürlich niemandem zu nahe treten möchte, auch wenn es so wirkt.
An einer Stelle hätte ich eventuell darüber nachgedacht die Geschichte weiterzukicken, aber... ach, da habe ich schon mehrmals drauf hingewiesen. So war die Motivation von diesem Post natürlich eine andere, es ging nicht darum dich vorzuführen, sondern im Gegenteil: auf ein paar Fehler hinzuweisen, die eben von "Anfängern" oft gemacht werden, damit sowohl du als auch die Leser eventuell etwas davon haben. Fakt ist nämlich: dein Eingangspost suggeriert (für mich) etwas anderes als 30 Minuten Arbeit - sonst wäre ich gar nicht ausführlich darauf eingegangen.
Ich hoffe es ist, äh, jetzt klar.
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timo
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Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
«
Antworten #17 am:
31.Mai 2007, 19:45 »
Zitat von: "MustrumRidcully"
Und um dich zu enttäuschen: ich bin kein Deutschlehrer,
Deutschlehrer bist du vielleicht nicht, aber du bist siche etwas, was dem sehr nahe kommt. Germanistikstudent oder so. Deine Kritik geht jedenfalls weit über das hinaus, was ein verkappter Hobbygermanist schreiben würde. Vor allem, weil du dich anmaßt, mich als Anfänger zu bezeichnen. Da wäre es doch interessant zu wissen, was dich qualifiziert.
Zitat von: "MustrumRidcully"
vertrete aber trotzdem die Ansicht, dass man bestimmte sprachliche Fehler vermeiden sollte, insbesondere wenn man nur für ein Forum schreibt. Du etwa nicht?
Nein. 1. weil die Geschichte nicht für ein Forum geschrieben wurde, 2. weil ich sicher nicht in einem Forum entdeckt werde.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Es sind auch nicht nur grammatikalische Fehler, die ich hervorgehoben habe. Es sind teilweise auch einfach grobe Logik- und Verständnisfehler vorhanden. Oder das hier funktioniert nach einer Logik, die meinen Genius eindeutig - entschuldige - fickt.
Es mag sein, dass Logikfehler drin sind. Aber außer dir scheint es, keinem wichtig zu sein.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Tja, dann wäre es mal an der Zeit, was? Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich zwei grobe Logikfehler entdeckt, die so nicht sein müssen. Es mag sein, dass du weder die Sätze noch die Sprache tatsächlich ausgelotet hast. Das heißt aber eben auch nicht, dass bestimmte Fehler eine Legitimationsbasis haben dürfen.
Wie ich schon verdeutlicht habe, geht mir das ziemlich am Allerwertesten vorbei. Das ist mir einfach egal, ob da Fehler drin sind. Wenn intensiv weiter geschrieben werden würde, kämen noch viel mehr rein.
Und wozu soll ich die Geschichte selbst redigieren. Dazu gibt es doch das Internet. Man stellt die Geschichte in ein Forum und es gibt Menschen wie dich, die dumm genug sind, den Lektor zu spielen und die Geschichter besser korrigieren, als ich je alleine machen könnte.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Wie schon gesagt: ich bin kein Deutschlehrer. Ich sehe auch keinen großen Sinn darin einen Fortsetzungsroman in einem Forum zu schreiben. Wieso? Viele Köche verderben den Brei, um eine alte Phrase mal zu bemühen. Tatsache ist: alle Experimente dieser Art, die ich bisher gelesen habe, sind einfach - und es tut mir leid dich an dieser Stelle enttäuschen zu müssen - mit einem Wort einfach nur schlecht gewesen. Es liegt nicht so sehr am Stil als vielmehr an der Tatsache, dass solche Geschichten dazu neigen nach einer gewissen Zeit einfach zu kompliziert zu werden - nicht, weil es schlecht ist, wenn die Handlung komplex ist, aber meistens ist es so, dass immer die selben Motive kommen(habe ich in der Kritik auch erwähnt) und die Handlung einfach nur noch wirr ist, weil jeder die Geschichte anfängt in eine andere Richtung zu lenken.
Es hat dich niemand darum gebeten, dich in irgendeiner Form am Roman zu beteiligen. Und dafür, dass Fortsetzungsromane in deinen Augen prinzipiell Schrott zu sein scheinen, hast du dem Roman schon sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt - mehr als jeder der anderen.
Du siehst das ganze einfach zu ernst. Nimm das Leben locker. Es geht hier in erster Linie darum, Spaß zu haben. Und dabei kommt es einfach nicht darauf an, einen Roman in Perfektion zu schaffen, der in sich 100% stimmig ist.
Die Köche, die den Brei verderben, sind Leute du, die zu viel Salz in den Brei geben, die anderen durch ihre Krümmelfickerei den Spaß verderben.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Richtig - wird sie nicht und vor allem: soll sie auch gar nicht. Du hättest, wie schon gesagt, das Ganze in eine interessante Richtung lenken können, hast es aber schließlich dadurch versaut, dass du mehr auf dieses Spannerding eingegangen bist, als der Story tatsächlich so etwas wie Tiefgang zu verleihen. Ärgerlich vor allem: man hätte beides miteinander verbinden können. So beschissen war der Ausgangspunkt nämlich gar nicht. Aber das, was du daraus gemacht hast, war es eben.
In einer halben Stunde schafft es nicht einmal Chuck, eine lieblos dahin gekritzelte Geschichte mit Tiefgang zu schreiben. Was ist falsch an dem Spannerding? Was würde ein männlicher Jugendlicher, der unsichtbar ist, machen? So oder so habe ich schon mehrfach gesagt, dass ich zu wenig Idee hatte, um der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Und deshalb übernimmst du eindeutige Fehler, die der große Meister auch macht, ja? Der Spaß sollte bei so einer Sache definitiv vorne stehen, gar keine Frage, aber man sollte, wenn man schreibt - und das tun wohl ein paar Leute hier - aus solchen Projekten auch etwas mitnehmen.
Das ist kein Trainingscamp, in dem wir Profis heran züchten.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Das Konzept habe ich schon verstanden. Aber die Unzulänglichkeiten überschreiten eben eindeutig ihre Existenzberechtigung.
Bewertest Bücher nur danach wie viele Fehler der Autor gemacht hat? Dann hast du sicher keinen Spaß am Lesen. Jede Unzulänglichkeit hat ihre Existenzberechtigung, wenn sie im Interesse des Autors ist.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Ich weiß jetzt nicht wie viel du mit den Leuten zu tun hast, die in diesem Forum unterwegst sind, allerdings ist es normalerweise so, dass man selten mit ehrlicher Kritik rechnen darf, höchstens von völlig Unbekannten. Und das von diesen wiederum keine Reaktion gekommen ist, spricht wiederum auch für sich - hätte Tyler nicht darauf reagiert, hätte es keiner getan, will ich jetzt einfach mal behaupten.
Jeder der Menschen im Forum außer vielleicht barbara, die schon länger nicht mehr gepostet hat, ist mir völlig fremd. Ich verteile auch keine Bonbons an Leute, die mir in den Arsch kriechen. Welche Gründe sollte also jemand haben eine falsche positive Meinung zu äußern. Ich kann auch durchaus negative Kritik einstecken. Nur Krümmelfickerei, wie sie von dir kommt, krieg ich nicht ab.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Einerlei wie positiv sich die Leute dazu geäußert haben. Das ist ein Punkt über den man nachdenken sollte. Womit ich natürlich niemandem zu nahe treten möchte, auch wenn es so wirkt.
Es klingt fast so, als würdest du persönlich bei jeder positiven Kritik denken, es wolle dir jemand in den Arsch kriechen. Warum bist du so misstrauisch, dass die Leute es ernst meinen. Nicht jeder bewertet eine Geschichte nach deinen Gesichtspunkten und kommt damit durchaus zu einem positiven Urteil.
Zitat von: "MustrumRidcully"
An einer Stelle hätte ich eventuell darüber nachgedacht die Geschichte weiterzukicken, aber... ach, da habe ich schon mehrmals drauf hingewiesen. So war die Motivation von diesem Post natürlich eine andere, es ging nicht darum dich vorzuführen, sondern im Gegenteil: auf ein paar Fehler hinzuweisen, die eben von "Anfängern" oft gemacht werden, damit sowohl du als auch die Leser eventuell etwas davon haben.
Wie schon anfangs erwähnt, würde ich gerne wissen, was dich qualifiziert, dich als den großen Literaturkritiker heraus zu stellen, der andere als nicht gleichwertig sondern minderwertig ansieht, indem er sie als Anfänger abstempelt.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Fakt ist nämlich: dein Eingangspost suggeriert (für mich) etwas anderes als 30 Minuten Arbeit - sonst wäre ich gar nicht ausführlich darauf eingegangen.
In dem Falle tut es mir sehr leid, dass ich durch meine missverständliche Ausdrucksweise, dazu angetrieben habe, deine wertvolle Zeite zu opfern, für eine Sache, die mich nicht im geringsten interessiert.
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MustrumRidcully
Elder Branson
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Beiträge: 87
Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
«
Antworten #18 am:
31.Mai 2007, 20:51 »
Zitat von: "timo"
Deutschlehrer bist du vielleicht nicht, aber du bist siche etwas, was dem sehr nahe kommt. Germanistikstudent oder so. Deine Kritik geht jedenfalls weit über das hinaus, was ein verkappter Hobbygermanist schreiben würde. Vor allem, weil du dich anmaßt, mich als Anfänger zu bezeichnen. Da wäre es doch interessant zu wissen, was dich qualifiziert.
Um dein Weltbild aus den Angeln zu heben mit der Wahrheit: ich bin in der Tat nicht mehr als ein Hobbygermanist, der eine Affinität zu Literatur hat. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich bewusst "Anfänger" in Anführungszeichen gesetzt habe, weil es nicht wörtlich zu nehmen war - vom Stil her kommt es aber einem Anfänger gleich - das wird wohl keiner bestreiten* -, dass du keiner bist, weiß ich auch ohne freundlichen Hinweis.
Um meiner Arroganz genüge zu tun: es sei denn er will sich lächerlich machen.
Zitat von: "timo"
Nein. 1. weil die Geschichte nicht für ein Forum geschrieben wurde, 2. weil ich sicher nicht in einem Forum entdeckt werde.
Siehe unten.
Zitat von: "timo"
Es mag sein, dass Logikfehler drin sind. Aber außer dir scheint es, keinem wichtig zu sein.
Wenn du das meinst, wie es dort steht, dann ist dir die Überraschung des Tages gelungen. Was du hier schreibst konvergiert, soweit ich das beurteilen kann, mit dem Anspruch den ein Forum hat. Und der basiert, entsprechend der verwendeten Sprache, eben auf Regeln. Anomie ist gerade in solchen Sachen beinahe immer zum Scheitern verurteilt. Das ist keine Arroganz, sondern Rationalität. Wenn du mir nicht glaubst, solltest du mal darüber nachdenken, was das Fundament für ein positives Kommunikationserlebnis ist.
Zitat von: "timo"
Wie ich schon verdeutlicht habe, geht mir das ziemlich am Allerwertesten vorbei. Das ist mir einfach egal, ob da Fehler drin sind. Wenn intensiv weiter geschrieben werden würde, kämen noch viel mehr rein.
Richtig.
Zitat von: "timo"
Und wozu soll ich die Geschichte selbst redigieren. Dazu gibt es doch das Internet. Man stellt die Geschichte in ein Forum und es gibt Menschen wie dich, die dumm genug sind, den Lektor zu spielen und die Geschichter besser korrigieren, als ich je alleine machen könnte.
Nett, aber völlig verfehlt an dieser Stelle.
Zitat von: "timo"
Es hat dich niemand darum gebeten, dich in irgendeiner Form am Roman zu beteiligen. Und dafür, dass Fortsetzungsromane in deinen Augen prinzipiell Schrott zu sein scheinen, hast du dem Roman schon sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt - mehr als jeder der anderen.
Was auch mein Recht ist, immerhin ist es ein öffentliches Forum.
Zitat von: "timo"
Du siehst das ganze einfach zu ernst. Nimm das Leben locker. Es geht hier in erster Linie darum, Spaß zu haben. Und dabei kommt es einfach nicht darauf an, einen Roman in Perfektion zu schaffen, der in sich 100% stimmig ist.
Die Köche, die den Brei verderben, sind Leute du, die zu viel Salz in den Brei geben, die anderen durch ihre Krümmelfickerei den Spaß verderben.
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Bisher hast nur du dich darüber aufgeregt. Das Problem ist, dass Leute Kritik immer ausschließlich gegen sich beziehen, dabei habe ich gar nichts gegen dich angebracht; dein Ton legt allerdings genau das nahe.
Zitat von: "timo"
In einer halben Stunde schafft es nicht einmal Chuck, eine lieblos dahin gekritzelte Geschichte mit Tiefgang zu schreiben. Was ist falsch an dem Spannerding? Was würde ein männlicher Jugendlicher, der unsichtbar ist, machen? So oder so habe ich schon mehrfach gesagt, dass ich zu wenig Idee hatte, um der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen.
Wieso nicht? Du hattest einen Ansatz aus dem man überdurchschnittlich viel für eine Forengeschichte hätte machen können, an der alle Beteiligten etwas hätten herausziehen und einbringen können, statt dessen wirfst du es über den Haufen und kommst mit diesem Bukowski-Scheiß. Das ist, und hier muss ich ein Zugeständnis anbringen, durchaus authentisch. Aber mehr ist es eben auch nicht.
Zitat von: "timo"
Das ist kein Trainingscamp, in dem wir Profis heran züchten.
Ich weiß. Aber das heißt nicht, dass man nicht den Anspruch haben darf den Leuten etwas mitzugeben, oder?
Zitat von: "timo"
Bewertest Bücher nur danach wie viele Fehler der Autor gemacht hat? Dann hast du sicher keinen Spaß am Lesen. Jede Unzulänglichkeit hat ihre Existenzberechtigung, wenn sie im Interesse des Autors ist.
Mitnichten. Ich bewerte sie nach Inhalt und Stil: ein Buch mit schlechtem Inhalt kann mitunter interessant sein, wenn der Stil stimmt. Hingegen ist ein Buch, wo der Stil einfach unerträglich ist, aber versucht einen guten Inhalt zu transportieren, trotzdem nichts, was ich anfassen würde. Wenn ich ans Schreiben denke, assoziiere ich das als allererstes mit Sprache. Denn das war, ist und immer das Hauptwerkzeug sein.
Zitat von: "timo"
Jeder der Menschen im Forum außer vielleicht barbara, die schon länger nicht mehr gepostet hat, ist mir völlig fremd. Ich verteile auch keine Bonbons an Leute, die mir in den Arsch kriechen. Welche Gründe sollte also jemand haben eine falsche positive Meinung zu äußern. Ich kann auch durchaus negative Kritik einstecken. Nur Krümmelfickerei, wie sie von dir kommt, krieg ich nicht ab.
Krümmelfickerei, nun gut, wenn ich kritisiere, dann auch ausführlich. Weil ich es von anderen ebenso erwarte. "Schmeiß das in den Müll" oder "Das ist Schrott" bringt keinem was. Wenn du damit ein Problem hast, dann lässt sich das nicht ändern - ich für meinen Teil bevorzuge vollkommene Vernichtung. Und es ist ja nicht so, dass ich alles auseinandergenommen oder umgeschrieben hätte. Was dir sicher auch aufgefallen wäre, wenn du den Post gelesen hättest.
Zitat von: "timo"
Es klingt fast so, als würdest du persönlich bei jeder positiven Kritik denken, es wolle dir jemand in den Arsch kriechen. Warum bist du so misstrauisch, dass die Leute es ernst meinen. Nicht jeder bewertet eine Geschichte nach deinen Gesichtspunkten und kommt damit durchaus zu einem positiven Urteil.
Falsch. Ich sehe es nur realistisch. Jemand, der mich kennt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit kein verwertbares Urteil raushauen, weil er emotional und seelisch an mir beteiligt ist. Und das wirkt es sich eben auch auf die Urteilskraft und den Wert des Urteils aus.
Zitat von: "timo"
Wie schon anfangs erwähnt, würde ich gerne wissen, was dich qualifiziert, dich als den großen Literaturkritiker heraus zu stellen, der andere als nicht gleichwertig sondern minderwertig ansieht, indem er sie als Anfänger abstempelt.
Wie schon gesagt: eine Fehlinterpretation deinerseits, die allerdings meinen Eindruck festigt. Anfänger zu sein bedeutet nicht, dass man "minderwertig" ist oder mit anderen nicht auf der gleichen Stufe steht. Wer allerdings Fehler macht, muss damit leben, dass sie hervorgehoben werden - weshalb auch nicht: für die Entwicklung eines Autoren ist die Kritik von Außen unter Umständen wichtig. Bedenken sollte man in diesem Zusammenhang auch: Erfahrung bedeutet unter Umständen nichts. Ich kann weiß Gott wie lange Gitarre spielen, das heißt aber nicht, dass ich gut spiele. Übrigens: Literaturkritiker ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung fehl am Platz.
Zitat von: "timo"
In dem Falle tut es mir sehr leid, dass ich durch meine missverständliche Ausdrucksweise, dazu angetrieben habe, deine wertvolle Zeite zu opfern, für eine Sache, die mich nicht im geringsten interessiert.
Ich verstehe. Daraus ziehst du die Motivation für deine Antwort, wie? Du hast ein seltsames Verständnis von Desinteresse, wie mir scheint.
Na ja, ich behaupte jetzt einfach mal, dass wir sowieso nicht auf einen Nenner kommen, insofern ist es sowieso sinnarm hier weiterschreiben, obgleich ich gestehen muss, dass es interessant ist.
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timo
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Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
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Antworten #19 am:
02.Juni 2007, 20:58 »
Zitat von: "MustrumRidcully"
Um dein Weltbild aus den Angeln zu heben mit der Wahrheit: ich bin in der Tat nicht mehr als ein Hobbygermanist, der eine Affinität zu Literatur hat. Das ist das eine.
Nein, damit hebst du mein Weltbild nicht aus den Angeln, sondern lässt meine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Hobbygermanisten, die sich wie Gelehrte aufführen, sind die allerschlimmsten.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Das andere ist, dass ich bewusst "Anfänger" in Anführungszeichen gesetzt habe, weil es nicht wörtlich zu nehmen war - vom Stil her kommt es aber einem Anfänger gleich - das wird wohl keiner bestreiten* -, dass du keiner bist, weiß ich auch ohne freundlichen Hinweis.
Warum solllte auch einer bestreiten, dass es einem Anfänger gleich kommt. Wie ich schon sagte, war genau das beabsichtigt. Der Stil sollte dreckig und laienhaft sein. Darum wurde viel Umgangssprache verwendet und viele unnötige Füllwörter. Doch, ob gewollt oder nicht, scheint es dir in das in deinem Streben nach absoluter Perfektion unerträglich zu sein, weshalb du die Geschichte zu einer gähnend langweiligen hochdeutschen Form korrigiert hast.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Um meiner Arroganz genüge zu tun: es sei denn er will sich lächerlich machen.
Es scherrt mich einen Scheißdreck, ob ich mich in deinen Augen lächerlich mache, weil du für mich die größte Witzfigur von allen bist.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Wenn du das meinst, wie es dort steht, dann ist dir die Überraschung des Tages gelungen. Was du hier schreibst konvergiert, soweit ich das beurteilen kann, mit dem Anspruch den ein Forum hat. Und der basiert, entsprechend der verwendeten Sprache, eben auf Regeln. Anomie ist gerade in solchen Sachen beinahe immer zum Scheitern verurteilt. Das ist keine Arroganz, sondern Rationalität. Wenn du mir nicht glaubst, solltest du mal darüber nachdenken, was das Fundament für ein positives Kommunikationserlebnis ist.
Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich in meiner Unvollkommenheit vergessen habe, Forumsregeln aufzustellen, die den Leuten vorschreiben, in perfektem fehlerfreien Deutsch in Grammatik und Rechtschreibung zu texten und nicht zu vergessen, mit tiefgründigen Fremdwörtern zu prahlen. In meinen Augen ist das gerade sehr irrational und arrogant, was du davon dir gibst. Das klingt so, als würdest du durch die Blume sagen, dass wir sowieso alle unter deinem Niveau sind. Wahrscheinlich müssen wir dir auch noch dankbar dafür sein, dass du uns mit der Anwesenheit beglückst.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Was auch mein Recht ist, immerhin ist es ein öffentliches Forum.
Das lässt sich ändern. Redefreiheit kann ich einschrännken, insbesondere deine. Als ViSdP obliegt es meiner Verantwortung, was gesagt werden darf und was nicht!
Zitat von: "MustrumRidcully"
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Bisher hast nur du dich darüber aufgeregt.
Nur deswegen, weil es wahrscheinlich keiner durchgehalten, dein langweiliges Lektorat über den ersten Kapitel hinaus zu lesen.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Das Problem ist, dass Leute Kritik immer ausschließlich gegen sich beziehen, dabei habe ich gar nichts gegen dich angebracht; dein Ton legt allerdings genau das nahe.
Das ist deine persönliche Interpretation.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Wieso nicht? Du hattest einen Ansatz aus dem man überdurchschnittlich viel für eine Forengeschichte hätte machen können, an der alle Beteiligten etwas hätten herausziehen und einbringen können, statt dessen wirfst du es über den Haufen und kommst mit diesem Bukowski-Scheiß. Das ist, und hier muss ich ein Zugeständnis anbringen, durchaus authentisch. Aber mehr ist es eben auch nicht.
Da ich Bukowski nie gelesen habe, fasse ich es als Kompliment auf Bukowski-Scheiß geschaffen zu haben. Leider können wir die Zeit nicht zurück drehen, um zu sehen, ob du mit deiner Meinung recht hast, ob die Leute eventuell eher einen neuen Kapitel beigesteuert hätten, wenn - sagen wir - nur der erste Kapitel veröffentlicht worden wäre. Ich bezweifle es aber. Der einzige Unterschied wäre, dass dein Lektorat interessanter gewesen wäre, weil kürzer.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Ich weiß. Aber das heißt nicht, dass man nicht den Anspruch haben darf den Leuten etwas mitzugeben, oder?
Und von einem neunmalklugen Möchtegern-Reich-Ranicki lassen sie sich sicher gerne viel mitgeben!
Zitat von: "MustrumRidcully"
Krümmelfickerei, nun gut, wenn ich kritisiere, dann auch ausführlich. Weil ich es von anderen ebenso erwarte. "Schmeiß das in den Müll" oder "Das ist Schrott" bringt keinem was. Wenn du damit ein Problem hast, dann lässt sich das nicht ändern - ich für meinen Teil bevorzuge vollkommene Vernichtung. Und es ist ja nicht so, dass ich alles auseinandergenommen oder umgeschrieben hätte. Was dir sicher auch aufgefallen wäre, wenn du den Post gelesen hättest.
Ich habe weniger ein Problem mit deiner Kritik, als mit deiner in meinen Augen arroganten und überheblichen Art.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Wer allerdings Fehler macht, muss damit leben, dass sie hervorgehoben werden -
Und wer Fehler sieht, wo niemand sonst einen Fehler sieht, der ist ein Querulant.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Na ja, ich behaupte jetzt einfach mal, dass wir sowieso nicht auf einen Nenner kommen, insofern ist es sowieso sinnarm hier weiterschreiben, obgleich ich gestehen muss, dass es interessant ist.
Ich bin sehr froh, dass wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bevor ich so ein arroganter Perfektionist werde, erschieße ich mich lieber.
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MustrumRidcully
Elder Branson
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Beiträge: 87
Nachleben - Der Forum-Fortsetzungsroman
«
Antworten #20 am:
03.Juni 2007, 00:00 »
Zitat von: "timo"
Nein, damit hebst du mein Weltbild nicht aus den Angeln, sondern lässt meine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Hobbygermanisten, die sich wie Gelehrte aufführen, sind die allerschlimmsten.
Dann möge es so sein, Timo. Und: interessanterweise erwartest du eine besondere Qualifikation, wie eben ein Studium. Was mich interessiert: wie viele der Musiker, die du hörst, haben ein entsprechendes Studium absolviert? - Wahrscheinlich kaum einer. Und das zeigt: Ein Studium bedeutet gar nichts - oder besser: nicht in diesem Fall.
Zitat von: "timo"
Warum solllte auch einer bestreiten, dass es einem Anfänger gleich kommt. Wie ich schon sagte, war genau das beabsichtigt. Der Stil sollte dreckig und laienhaft sein. Darum wurde viel Umgangssprache verwendet und viele unnötige Füllwörter. Doch, ob gewollt oder nicht, scheint es dir in das in deinem Streben nach absoluter Perfektion unerträglich zu sein, weshalb du die Geschichte zu einer gähnend langweiligen hochdeutschen Form korrigiert hast.
Den Stil kannst du dadurch rechtfertigen - meinetwegen. Was aber noch immer im Raum annektiert, das sind Wörter, die das Naturell deines Textes charakterisieren, obgar sie sich nicht einfügen.
Zitat von: "timo"
Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich in meiner Unvollkommenheit vergessen habe, Forumsregeln aufzustellen, die den Leuten vorschreiben, in perfektem fehlerfreien Deutsch in Grammatik und Rechtschreibung zu texten und nicht zu vergessen, mit tiefgründigen Fremdwörtern zu prahlen. In meinen Augen ist das gerade sehr irrational und arrogant, was du davon dir gibst. Das klingt so, als würdest du durch die Blume sagen, dass wir sowieso alle unter deinem Niveau sind. Wahrscheinlich müssen wir dir auch noch dankbar dafür sein, dass du uns mit der Anwesenheit beglückst.
Normalerweise sollte ich dich auffordern zurückzugehen und den Post noch einmal durchzulesen, damit sich dir die Motivation des Kommentars offenbart. Ich bin kein Sch***er. Deshalb: die Benutzer in diesem Forum benutzen zum Großteil Deutsch. Dieses wiederum beruht auf Konventionen - wie jeder andere Sprache eben auch. Jeder weiß ein Baum ist ein Baum(meint: was er für Charakteristika hat) eben wegen dieser Konventionen. Dadurch wird Kommunikation ermöglicht. Bestandteil dieser Konventionen sind eben Grammatik und Orthographie. Minimale Abweichungen - der Simplizität wegen: "Slang" - lassen oftmals noch immer mehr oder weniger positive Kommunikationserlebnisse zu - allerdings kann bspw. ein falsch gesetztes Komma die Aussage, die ein Satz transportiert massiv verändern. Und dies wiederum ist keine "plastische Chirurgie" an der Sprache, Timo. Und dies darzulegen - vor allem: in diesen Worten - war arrogant. Und ich darf noch einmal bemerken: es ist keine Arroganz, die sich aus meinen Zeilen männlicht, im Gegenteil: wäre hier ein Legastheniker unter den Forenmitgliedern - ich hätte kein Problem damit. Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, ist es für mich Faulheit(und hier ist die Intention tatsächlich "abwertend"*), wenn jemand etwas postet und es nicht einmal auf Fehler überprüft.
Und wie du sicher gemerkt hast, oder auch nicht, ist mein Deutsch nicht perfekt. Meine Rechtschreibung ist gerade einmal durchschnittlich.
*Was Schade ist, weil du im Laufe der Diskussion gezeigt hast, dass du auch anders kannst.
"(...)mit tiefgründigen Fremdwörtern zu prahlen"
Mitnichten. Die Fremdwörter, die ich nutze, habe ich im Verlauf meiner Schullaufbahn kennengelernt und assimiliert. Sie sind schlechterdings auch nicht "tiefgründig", es sind Standardworte, die eigentlich jeder kennen sollte. Nun ja, dass du einen (relativ) großen Wortschatz nutzt um mich zu stigmatisieren, Timo, finde ich irgendwie ironisch - in Anbetracht unseres Ausgangspunktes.
Zitat von: "timo"
Das lässt sich ändern. Redefreiheit kann ich einschrännken, insbesondere deine. Als ViSdP obliegt es meiner Verantwortung, was gesagt werden darf und was nicht!
Richtig. Soweit ich weiß bist du sogar dazu verpflichtet. Allerdings kann ich bisher keinen Grund finden, außer das ich deine Ruhe unterbreche, der dafür spricht mich zu deaktivieren oder gar zu löschen.
Zitat von: "timo"
Ich habe weniger ein Problem mit deiner Kritik, als mit deiner in meinen Augen arroganten und überheblichen Art.
Ich spreche in diesem Zusammenhang eher von Stilvoll. Ich mag meine Wortwahl. Es kann sein, dass sie distanziert wirkt, gut, dann tut sie das eben. Deshalb: zu deinem subjektiven Empfinden - was definitiv nicht objektiver Natur ist, wie du mehr als einmal bewiesen hast - will ich nichts sagen.
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Antworten #21 am:
03.Juni 2007, 10:06 »
Zitat von: "timo"
Die Idee so etwas zu machen, hatte ich schon seit längerem und ich dachte mir, dass die Geschichte sich gut eignet, weil sie viele Freiheiten lässt.
Da muss ich leider teilweise widersprechen. Allein die Tatsache, dass der Protagonist und seine Mit-Toten im Nachleben keine Materie mehr haben (?), schränkt doch ziemlich ein. Er kann die Handlung nicht vorantreiben, weil er nichts berühren, also nichts verändern kann. Und nur auf Beobachtungen und Dialogen einen Roman aufzubauen, scheint mir etwas schwierig.
Zitat von: "timo"
Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass noch niemand einen weiteren Kapitel geschrieben hat.
Mich hat nur abgehalten, dass bisher eine geradlinige Geschichte erzählt wurde, was heißt, dass es im nächsten Kapitel um das geht, was Anne so treibt. Und um was entsprechend taktloses zu verfassen, hat mir dann doch die Motivation gefehlt. *hust*
Abgesehen davon finde ich den Namen Jürgen albern.
Dafür kannst du natürlich nichts. Aber so eine Buchfigur nennen?
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timo
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Antworten #22 am:
03.Juni 2007, 21:37 »
Zitat von: "MustrumRidcully"
Dann möge es so sein, Timo. Und: interessanterweise erwartest du eine besondere Qualifikation, wie eben ein Studium. Was mich interessiert: wie viele der Musiker, die du hörst, haben ein entsprechendes Studium absolviert? - Wahrscheinlich kaum einer. Und das zeigt: Ein Studium bedeutet gar nichts - oder besser: nicht in diesem Fall.
Ein interessanter Vergleich. Dennoch ist es wesendlich einfacher, als unstudierter Musiker mit Musik Geld zu machen, wie als unstudierter Germanist mit Germanistik.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Deshalb: die Benutzer in diesem Forum benutzen zum Großteil Deutsch.
Was benutzt der andere Teil, der kein Deutsch benutzt?
Zitat von: "MustrumRidcully"
Dieses wiederum beruht auf Konventionen - wie jeder andere Sprache eben auch. Jeder weiß ein Baum ist ein Baum(meint: was er für Charakteristika hat) eben wegen dieser Konventionen. Dadurch wird Kommunikation ermöglicht. Bestandteil dieser Konventionen sind eben Grammatik und Orthographie.
Ich spreche 6 Sprachen, da brauchst du mir nicht zu erklären wie Sprche funktioniert.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Minimale Abweichungen - der Simplizität wegen: "Slang" - lassen oftmals noch immer mehr oder weniger positive Kommunikationserlebnisse zu - allerdings kann bspw. ein falsch gesetztes Komma die Aussage, die ein Satz transportiert massiv verändern. Und dies wiederum ist keine "plastische Chirurgie" an der Sprache, Timo. Und dies darzulegen - vor allem: in diesen Worten - war arrogant. Und ich darf noch einmal bemerken: es ist keine Arroganz, die sich aus meinen Zeilen männlicht, im Gegenteil: wäre hier ein Legastheniker unter den Forenmitgliedern - ich hätte kein Problem damit. Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, ist es für mich Faulheit(und hier ist die Intention tatsächlich "abwertend"*), wenn jemand etwas postet und es nicht einmal auf Fehler überprüft.
Ich habe ja auch zugegeben, dass ich zu faul war, die Geschichte nochmals zu lesen. Aber das ist dann meine persönliche Faulheit und mein persönliches Niveau. Aber du machst daran sofort das Niveau aller und des gesamten Forums fest. Zitat:
Was du hier schreibst konvergiert, soweit ich das beurteilen kann, mit dem Anspruch den ein Forum hat.
Richtig wäre es an dieser Stelle zu sagen, dass ich eine faule Socke bin, aber sofort das gesamte Forum mit hinein zu ziehen, ist doch wohl falsch.
Und selbst wenn jemand Fehler macht, heißt das noch lange nicht, dass er tatsächlich faul ist. Besonders vergessene Kommata sind kein Zeugnis von Faulheit. Es bringt einfach nicht jeder Mensch das sprachliche Gefühl dafür auf, um in fehlerfreiem Deutsch zu schreiben.
"(...)mit tiefgründigen Fremdwörtern zu prahlen"
Zitat von: "MustrumRidcully"
Mitnichten. Die Fremdwörter, die ich nutze, habe ich im Verlauf meiner Schullaufbahn kennengelernt und assimiliert. Sie sind schlechterdings auch nicht "tiefgründig", es sind Standardworte, die eigentlich jeder kennen sollte. Nun ja, dass du einen (relativ) großen Wortschatz nutzt um mich zu stigmatisieren, Timo, finde ich irgendwie ironisch - in Anbetracht unseres Ausgangspunktes.
Dann hast du entweder eine besonders gute Schulbildung oder ich eine besonders schlechte. Ich schäme mich nicht zu zugeben, dass ich einige der von dir benutzten Fremdwörter nicht kannte und im Wörterbuch nachschlagen musste, was mir letztlich auch egal ist, weil ich mir Fremdwörter selten merke. Wer Fremdwörter benutzt, wo es entsprechende alternative deutsche Wörter gibt, der sich will bloß als etwas Besseres abheben.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Richtig. Soweit ich weiß bist du sogar dazu verpflichtet. Allerdings kann ich bisher keinen Grund finden, außer das ich deine Ruhe unterbreche, der dafür spricht mich zu deaktivieren oder gar zu löschen.
Das ist richtig. Das sollte auch nur eine Warnung sein, dass du unter Beobachtung stehst. Ich halte dich aufgrund deiner Arroganz für ein Problemkind. Nicht allein auf unserer kleinen Privatdiskussion hier, sondern auf Basis aller Beiträge, die du bisher geschrieben hast. Ich habe dich auf die schwarze Liste gesetzt, das heißt, dass ich alle Beiträge, die du schreibst direkt per Email zugeschickt bekomme.
Für emotionalere Mensche wäre es schon Grund geung, dich des Forums zu verweisen, weil du sie aus der Ruhe gebracht hast. Um ehrlich zu sein, würde ich dich tatsächlich gerne löschen, weil ich eine persönliche Abneigung gegen dich hätte, aber ich nut Macht und Mittel nicht aus, bloß weil ich sie habe. Das wäre unfair den normalen Benutzern gegenüber, welche diese Mittel nicht haben und Quälgeister nicht einfach löschen können.
Und selbst wenn ich einen Grund sehen sollte, der eine Löschung rechtfertigen würde, würde ich vorher einen Moderator fragen, ob er das genauso sieht, um mich nicht von persönlichen Motiven leiten zu lassen.
Und höre mit diesen Annäherungsversuchen auf, indem du mich mit meinem Vornamen anredest. Damit erreichst du bei mir rein gar nichts!
_____________________________________________________________
Zitat von: "TenderBranson"
Da muss ich leider teilweise widersprechen. Allein die Tatsache, dass der Protagonist und seine Mit-Toten im Nachleben keine Materie mehr haben (?), schränkt doch ziemlich ein. Er kann die Handlung nicht vorantreiben, weil er nichts berühren, also nichts verändern kann. Und nur auf Beobachtungen und Dialogen einen Roman aufzubauen, scheint mir etwas schwierig.
Vielleicht. Ich habe aber auch nicht verboten, diesen Zustand zu ändern.
Zitat von: "TenderBranson"
Mich hat nur abgehalten, dass bisher eine geradlinige Geschichte erzählt wurde, was heißt, dass es im nächsten Kapitel um das geht, was Anne so treibt. Und um was entsprechend taktloses zu verfassen, hat mir dann doch die Motivation gefehlt. *hust*
Darauf hätte man gar nicht weiter einzugehen brauchen. Die Geschichte hätte beim Treffen mit Jürgen am Dom weiter gehen können.
Zitat von: "TenderBranson"
Abgesehen davon finde ich den Namen Jürgen albern.
Dafür kannst du natürlich nichts. Aber so eine Buchfigur nennen?
Doch dafür kann ich etwas und finde es gut, dass es noch andere Leute gibt, die denken, dass Jürgen ein albener Name ist. (Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei allen Jürgens.) Und ich nannte Jürgen so, weil ich ihn zu einer Witzfigur ausbauen wollte.
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Hodde
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Antworten #23 am:
04.Juni 2007, 15:44 »
Sagt mal.... es ist nur eine GESCHICHTE(!!!!).... ich frage mich echt, wie man sich so über kritik usw... aufregen kann oO
könnt ihr euch jetzt nicht einfach vertragen? ist doch zum wohl von allen^^
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tomas
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Antworten #24 am:
04.Juni 2007, 17:55 »
Zitat von: "timo"
Zitat von: "MustrumRidcully"
Dann möge es so sein, Timo. Und: interessanterweise erwartest du eine besondere Qualifikation, wie eben ein Studium. Was mich interessiert: wie viele der Musiker, die du hörst, haben ein entsprechendes Studium absolviert? - Wahrscheinlich kaum einer. Und das zeigt: Ein Studium bedeutet gar nichts - oder besser: nicht in diesem Fall.
Ein interessanter Vergleich. Dennoch ist es wesendlich einfacher, als unstudierter Musiker mit Musik Geld zu machen, wie als unstudierter Germanist mit Germanistik.
Jaja, das gute Geld.
Einfach wunderbar, fruchtbar und lehrreich (auf jeden Fall). Es wäre ein Unding das Streitgespräch durch einen, nur der Forenmoderation gestatteten Kunstgriff oder der Scheinheiligkeit wegen zu beenden.
(MustrumRidcully: Jetzt ganz ohne Witz oder Sarkasmus: Steht mein letztgesetztes Komma (in dem Satz mit "Kunstgriff" usw.) an der richtigen Stelle bzw. ist es überhaupt notwendig? Ich bin jetzt einfach mal so frech und geh' davon aus, dass du dich in solchen Dingen auskennst.)
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MustrumRidcully
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Antworten #25 am:
04.Juni 2007, 18:13 »
Zitat von: "timo"
Ein interessanter Vergleich. Dennoch ist es wesendlich einfacher, als unstudierter Musiker mit Musik Geld zu machen, wie als unstudierter Germanist mit Germanistik.
Das stimmt. Eine Karriere als freiberuflicher Autor ist so gut wie unmöglich in Deutschland. Da hat man es als Musiker tatsächlich wesentlich einfacher. Aber prinzipiell gilt für beides, dass ein Studium es zwar leichter macht, aber nicht Vorrausetzung ist.
Zitat von: "timo"
Was benutzt der andere Teil, der kein Deutsch benutzt?
Englisch? Latein? Ich weiß es nicht. Es ging mir um die Möglichkeit, dass jemand auch in einer anderen Sprache etwas posten könnte(wie es ja hier auch schon diskutiert wurde).
Zitat von: "timo"
Ich habe ja auch zugegeben, dass ich zu faul war, die Geschichte nochmals zu lesen. Aber das ist dann meine persönliche Faulheit und mein persönliches Niveau. Aber du machst daran sofort das Niveau aller und des gesamten Forums fest. Zitat: Was du hier schreibst konvergiert, soweit ich das beurteilen kann, mit dem Anspruch den ein Forum hat.
Richtig wäre es an dieser Stelle zu sagen, dass ich eine faule Socke bin, aber sofort das gesamte Forum mit hinein zu ziehen, ist doch wohl falsch.
Falsch. Das war kein Urteil über das gesamte Forum - dieser Satz hat lediglich Bezug auf das genommen, was ich dir über Sprache gesagt habe. Und das impliziert, dass ich automatisch von einer Allgemeinheit ausgehen muss, weil hier mehr als zwei Leute registriert sind und sich beteiligen.
Zitat von: "timo"
Und selbst wenn jemand Fehler macht, heißt das noch lange nicht, dass er tatsächlich faul ist. Besonders vergessene Kommata sind kein Zeugnis von Faulheit. Es bringt einfach nicht jeder Mensch das sprachliche Gefühl dafür auf, um in fehlerfreiem Deutsch zu schreiben.
Ich weiß. Mich stört: Die Leute machen sich meistens noch nicht einmal die Arbeit genau das zu ändern. Ich hatte da auch massive Probleme mit - ein Diktat besser als 6+ war bei mir eine Seltenheit. Interessanterweise ist es besser geworden seitdem ich Internet habe und sehr viel lese. Deshalb sehe ich bei jedem Chat, jedem Forenbeitrag auch ein persönliches Training - eben damit es besser wird(ich vergesse z.B. gelegentlich Wörter und lese sie dann trotzdem mit). Mich widert der Internetslang, wie er teilweise von Jugendlichen kommt - nicht in diesem Forum -, extrem an. Es ist tatsächlich so, dass ich jedes mal ein bisschen kotzen könnte, wenn ich "iwie" lese. (Wobei ich den entsprechenden Leute natürlich nicht das Gesicht ins Genick drehe, wenn sowas kommt.) Du kannst mir natürlich jetzt vorhalten, dass ich voreingenommen an diese Sachen gehe, weil ich diese und diese Erfahrung gemacht habe - und: vielleicht ist das ein Fehler.
Zitat von: "timo"
Dann hast du entweder eine besonders gute Schulbildung oder ich eine besonders schlechte. Ich schäme mich nicht zu zugeben, dass ich einige der von dir benutzten Fremdwörter nicht kannte und im Wörterbuch nachschlagen musste, was mir letztlich auch egal ist, weil ich mir Fremdwörter selten merke. Wer Fremdwörter benutzt, wo es entsprechende alternative deutsche Wörter gibt, der sich will bloß als etwas Besseres abheben.
Nicht wirklich. Gesamtschule auf Hauptschul- und später in einigen Kursen auf Realschulniveau(als Notenmaßstab Hauptschule), danach Berufsfachschule. Und: ich seperariere mich ja nicht von den Leuten, die hier posten. Dies wäre der Fall, wenn ich eine bestimmte Fachsprache anwenden würde, und dann davon ausgehen würde: Yeah, das muss jeder kennen. Sowas mache ich generell nicht, weil ich es - sowas wird z.B. oft in der Politik benutzt, um Hintergründe und Motivationen zu verzerren oder gar anders darzustellen. - was bisher nichtmals der Fall war bei den Sachen, die ich gepostet habe.
Zitat von: "timo"
Das ist richtig. Das sollte auch nur eine Warnung sein, dass du unter Beobachtung stehst. Ich halte dich aufgrund deiner Arroganz für ein Problemkind. Nicht allein auf unserer kleinen Privatdiskussion hier, sondern auf Basis aller Beiträge, die du bisher geschrieben hast. Ich habe dich auf die schwarze Liste gesetzt, das heißt, dass ich alle Beiträge, die du schreibst direkt per Email zugeschickt bekomme.
Für emotionalere Mensche wäre es schon Grund geung, dich des Forums zu verweisen, weil du sie aus der Ruhe gebracht hast. Um ehrlich zu sein, würde ich dich tatsächlich gerne löschen, weil ich eine persönliche Abneigung gegen dich hätte, aber ich nut Macht und Mittel nicht aus, bloß weil ich sie habe. Das wäre unfair den normalen Benutzern gegenüber, welche diese Mittel nicht haben und Quälgeister nicht einfach löschen können.
Und selbst wenn ich einen Grund sehen sollte, der eine Löschung rechtfertigen würde, würde ich vorher einen Moderator fragen, ob er das genauso sieht, um mich nicht von persönlichen Motiven leiten zu lassen.
Ich denke, dass das nur fair ist.
Zitat von: "timo"
Und höre mit diesen Annäherungsversuchen auf, indem du mich mit meinem Vornamen anredest. Damit erreichst du bei mir rein gar nichts!
Es mag sein, dass es auf dich wie ein Annäherungsversuch wirkt, aber (a) solltest du dich nicht timo nennen, wenn du nicht möchtest, dass dich jemand so anspricht, (b) sollte es bloß das, was ich sage, intensivieren - durch Nennung des Namens sollte noch einmal eine direkte Brücke zu dir geschlagen werden.
---
Zitat von: "Hodde"
Sagt mal.... es ist nur eine GESCHICHTE(!!!!).... ich frage mich echt, wie man sich so über kritik usw... aufregen kann oO
könnt ihr euch jetzt nicht einfach vertragen? ist doch zum wohl von allen^^
Wieso? Wir streiten ja nicht. Wir diskutieren.
---
Zitat von: "tomas"
(MustrumRidcully: Jetzt ganz ohne Witz oder Sarkasmus: Steht mein letztgesetztes Komma (in dem Satz mit "Kunstgriff" usw.) an der richtigen Stelle bzw. ist es überhaupt notwendig? Ich bin jetzt einfach mal so frech und geh' davon aus, dass du dich in solchen Dingen auskennst.)
Kommata sind das Produkt des Antichristen. Ich würde an dieser Stelle auch eins setzen - und nach "Unding" würde ich ebenfalls eins setzen. Dann müsste es eigentlich stimmen. Aber nagel mich nicht drauf fest.
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tomas
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Antworten #26 am:
04.Juni 2007, 19:23 »
Zitat von: "MustrumRidcully"
Zitat von: "tomas"
(MustrumRidcully: Jetzt ganz ohne Witz oder Sarkasmus: Steht mein letztgesetztes Komma (in dem Satz mit "Kunstgriff" usw.) an der richtigen Stelle bzw. ist es überhaupt notwendig? Ich bin jetzt einfach mal so frech und geh' davon aus, dass du dich in solchen Dingen auskennst.)
Kommata sind das Produkt des Antichristen. Ich würde an dieser Stelle auch eins setzen - und nach "Unding" würde ich ebenfalls eins setzen. Dann müsste es eigentlich stimmen. Aber nagel mich nicht drauf fest.
Keine Sorge, ich werd' mich hüten hier irgendjemanden fest zu nageln. Aber ich verstehe nicht ganz wie es dazu kommen soll oder wie es dazu kam, dass das Kommata ein Produkt des Antichristen ist. Schließlich findet es ja auch in der Bibel mehrfach Verwendung (ich gehe hier einfach, ganz spontan, davon aus, dass die Bibel das Fundament des Christentums ist, Christ ein Mensch (Jesus (das Weihnachtslied mit "Christ ist geboren...")) ist usw. Ganz unabhängig davon ist das natürlich ein schwaches Argument). Oder ist das nur ein Spruch der sich einfach toll anhören soll und sonst nicht so recht funktionieren will/kann (absolut kein Angriff gegen dich. Der Spruch kommt ursprünglich nicht von dir, oder?). Ist hier, irgendwo, die erweiterte Möglichkeit der Sprache, eben durch das Kommata, in Verbindung mit der Verderblichkeit des Menschen im Gegenzug zur Reinheit (?) als Ziel des Christen (der ja irgendwo, auf seine Art, existieren mag) gemeint? Kann das sein?
Ich hab' da wohl nicht nur ein Kommatadefizit...
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timo
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Antworten #27 am:
04.Juni 2007, 19:52 »
Zitat von: "MustrumRidcully"
Englisch? Latein? Ich weiß es nicht. Es ging mir um die Möglichkeit, dass jemand auch in einer anderen Sprache etwas posten könnte(wie es ja hier auch schon diskutiert wurde).
Könnten sie theoretisch, aber ich denke, es ist eindeutig geworden, dass es nicht unbedingt gedultet wird. Dieses Forum soll eine Plattform für deutsche Muttersprachler bleiben. Es soll vor allem den Leuten gewidmet sein, die gerne über Chuck diskutieren, aber sich nicht gut genug auf Englisch ausdrücken können um bei The Cult mitzudiskutieren.
Dass da einige Menschen anderer Meinung sind, kann ich leider nicht nachvollziehen.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Ich weiß. Mich stört: Die Leute machen sich meistens noch nicht einmal die Arbeit genau das zu ändern. Ich hatte da auch massive Probleme mit - ein Diktat besser als 6+ war bei mir eine Seltenheit. Interessanterweise ist es besser geworden seitdem ich Internet habe und sehr viel lese. Deshalb sehe ich bei jedem Chat, jedem Forenbeitrag auch ein persönliches Training - eben damit es besser wird(ich vergesse z.B. gelegentlich Wörter und lese sie dann trotzdem mit). Mich widert der Internetslang, wie er teilweise von Jugendlichen kommt - nicht in diesem Forum -, extrem an. Es ist tatsächlich so, dass ich jedes mal ein bisschen kotzen könnte, wenn ich "iwie" lese. (Wobei ich den entsprechenden Leute natürlich nicht das Gesicht ins Genick drehe, wenn sowas kommt.) Du kannst mir natürlich jetzt vorhalten, dass ich voreingenommen an diese Sachen gehe, weil ich diese und diese Erfahrung gemacht habe - und: vielleicht ist das ein Fehler.
Es überrascht mich, dass du meinst, deine Sprache sei u.a. auch durch das Internet besser geworden, wo du doch auch selbst sagst, dass einen Internetslang gibt. Vielleicht kommen wir in diesem Punkt einmal auf einen gemeinsamen Nenner. Ich selbst verachte diesen Slang auch. Vor allem ein mit Anglizismen gespickter Slang ist verabscheuungswürdig. Deutsch wird dadurch nicht cooler, auch wenn das manche Menschen glauben.
Dass man Wörter mitliest, die man nicht geschrieben hat, ist ein völlig natürliches Phänomen. Mir passiert das auch ständig.
Und was zur Hölle bedeutet iwie?
Zitat von: "MustrumRidcully"
Nicht wirklich. Gesamtschule auf Hauptschul- und später in einigen Kursen auf Realschulniveau(als Notenmaßstab Hauptschule), danach Berufsfachschule. Und: ich seperariere mich ja nicht von den Leuten, die hier posten. Dies wäre der Fall, wenn ich eine bestimmte Fachsprache anwenden würde, und dann davon ausgehen würde: Yeah, das muss jeder kennen. Sowas mache ich generell nicht, weil ich es - sowas wird z.B. oft in der Politik benutzt, um Hintergründe und Motivationen zu verzerren oder gar anders darzustellen. - was bisher nichtmals der Fall war bei den Sachen, die ich gepostet habe.
Vielleicht ist es tatsächlich nicht deine Absicht, dass du mit Fremdwörter prahlen willst. Aber alleine, dass du schon drei Fremdwörter, die mir völlig fremd waren benutzt hast, erweckte in mir diesen Eindruck. Wenn es tatsächlich nicht so sein sollte, dann bitte ich um Entschuldigung.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Es mag sein, dass es auf dich wie ein Annäherungsversuch wirkt, aber (a) solltest du dich nicht timo nennen, wenn du nicht möchtest, dass dich jemand so anspricht, (b) sollte es bloß das, was ich sage, intensivieren - durch Nennung des Namens sollte noch einmal eine direkte Brücke zu dir geschlagen werden.
Vielleicht ist es nun penibel. Aber ich nenne mich nun mal timo und nicht Timo. Die Groß-/Kleinschreibung macht den Unterschied. timo empfinde ich als meinen Forumsnamen, Timo als meinen Vornamen. Hättest du meinen Namen konsequent klein geschrieben, wäre ich gar nicth darauf eingegangen.
Zitat von: "MustrumRidcully"
Zitat von: "tomas"
(MustrumRidcully: Jetzt ganz ohne Witz oder Sarkasmus: Steht mein letztgesetztes Komma (in dem Satz mit "Kunstgriff" usw.) an der richtigen Stelle bzw. ist es überhaupt notwendig? Ich bin jetzt einfach mal so frech und geh' davon aus, dass du dich in solchen Dingen auskennst.)
Kommata sind das Produkt des Antichristen. Ich würde an dieser Stelle auch eins setzen - und nach "Unding" würde ich ebenfalls eins setzen. Dann müsste es eigentlich stimmen. Aber nagel mich nicht drauf fest.
In dem Satz sind entweder gar kein Komma, ein Komma, zwei Kommata oder drei Kommata möglich.
Richtig wäre:
Es wäre ein Unding, das Streitgespräch durch einen nur der Forenmoderation gestatteten Kunstgriff oder der Scheinheiligkeit wegen zu beenden.
Nach Unding kann ein Komma kommen, wenn man den erweiterten Infinitiv mit zu hervorheben will. Vor der Rechtschreibreform war dieses Komma Pflicht. Nun dient es nur noch der Verdeutlichung des Satzes und ist optional.
Wo der Infintivsatz beginnt, findet man heraus, wenn man den Hauptsatz ans Ende stellt:
Das Streitgespräch durch einen nur der Forenmoderation gestatteten Kunstgriff oder der Scheinheiligkeit wegen zu beenden, wäre ein Unding.
Auch richtig wäre:
Es wäre ein Unding, das Streitgespräch durch einen, nur der Forenmoderation gestatteten, Kunstgriff oder der Scheinheiligkeit wegen zu beenden.
Wenn man nach einen ein Komma setzt muss ein zweites Komma kommen, ansonsten ist das erste falsch. Einen und Kunstgriff dürfen nicht voneinander getrennt werden. Mit den zwei Kommata ist "nur der Forenmoderation gestatteten" eine gedankliche Hervorhebung. Der Unterschied ergibt sich hierbei meiner Meinung nach vor allem beim Sprechem. Mit einem Komma wird beim Sprechen eine Pause nach einen gemacht.
Und die Zwei-Kommata-Variante wäre dementsprechend:
Es wäre ein Unding das Streitgespräch durch einen, nur der Forenmoderation gestatteten, Kunstgriff oder der Scheinheiligkeit wegen zu beenden.
Leider sind die Kommaregeln seit der Rechtschreibreform sehr schwammig geworden, weil viele nicht mehr Plficht sind, sondern freiwillig.
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timo
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Antworten #28 am:
04.Juni 2007, 19:56 »
Zitat von: "tomas"
[...]das Kommata[...]
Das Kommata kann man nicht sagen. Kommata ist die Mehrzahl von Komma. Auch der Akkusativ von Komma ist das Komma und nicht das Kommata. Das wäre so, als würde man das Foren sagen.
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MustrumRidcully
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Antworten #29 am:
05.Juni 2007, 11:09 »
Zitat von: "timo"
Es überrascht mich, dass du meinst, deine Sprache sei u.a. auch durch das Internet besser geworden, wo du doch auch selbst sagst, dass einen Internetslang gibt.
Das ist augenscheinlich ein Widerspruch, ja. Aber: ich schreibe fast nur mit Leuten, auch damals schon, die ebenfalls auf dergleichen achten. In Foren geht es freilich nicht immer, aber dann rumheulen und selbst diesen Internetslang benutzen, bringt auch nichts. Wenn mich jemand darauf hinweist, dass ich hier oder hier einen Fehler gemacht habe, habe ich damit kein Problem, im Gegenteil: sowas ist mir immer willkommen, weil ich dann das nächste mal darauf achte. Ich habe zum Beispiel über Jahre "ecklig" geschrieben, bis mich jemand darauf hingewiesen hat. ("Es heißt eklig, Mann".) Seitdem passiert mir dieser Fehler nichtmehr.
Wenn man auf sowas achtet, kann man die ein oder andere Erfahrung machen, die einen entweder lachen oder weinen macht: es ist tatsächlich schon passiert, dass mich ein Freund gefragt hat, ob ich komisch drauf wäre, weil ich Groß- und Kleinschreibung beachte. Wenn man es aber ein paar Wochen macht, ist es auch so, dass man sich daran gewöhnt und dann ist es keine Arbeit mehr, sondern funktioniert automatisch - nur: das will vielen nicht in den Kopf gehen.
Zitat von: "timo"
Vielleicht kommen wir in diesem Punkt einmal auf einen gemeinsamen Nenner. Ich selbst verachte diesen Slang auch. Vor allem ein mit Anglizismen gespickter Slang ist verabscheuungswürdig. Deutsch wird dadurch nicht cooler, auch wenn das manche Menschen glauben.
Dass man Wörter mitliest, die man nicht geschrieben hat, ist ein völlig natürliches Phänomen. Mir passiert das auch ständig.
Und was zur Hölle bedeutet iwie?
Aglizismen sind mir weniger ein Problem als vielmehr sowas:"hab i ja au ni iwie gebracht weiß au garnit wohin damit weißt da fehlt mia iwie scho was." Und das wäre noch kein Härtefall. Es ist tatsächlich unfassbar, was manche Leute für Sätze raushauen - das betrifft sowohl Grammatik als auch Orthographie. Wenn ich in andere Foren schaue, dann ist es tatsächlich so, dass Kommata Mangelware sind. Und sowas nimmt mir dann auch den Spaß mich an einer Diskussion zu beteiligen. Ich will abschalten, entspannen und nicht über eine Stunde vorm PC sitzen und mich fragen: Was soll das jetzt bedeuten? Meint er vielleicht das? Oder das? Und wenn man dann nachfragt, ist es teilweise sogar so, dass die Leute es als Angriff verstehen und ausfallend werden.
Iwie bedeutet "Irgendwie."
Zitat von: "timo"
Vielleicht ist es tatsächlich nicht deine Absicht, dass du mit Fremdwörter prahlen willst. Aber alleine, dass du schon drei Fremdwörter, die mir völlig fremd waren benutzt hast, erweckte in mir diesen Eindruck. Wenn es tatsächlich nicht so sein sollte, dann bitte ich um Entschuldigung.
Wie schon gesagt, es ist nicht meine Absicht zu prahlen, sondern eben meine Art zu schreiben; ich unterscheide zwischen schriftlich und lingual - soll heißen: ich spreche nicht, wie ich schreibe, nie. Was freilich auch damit zusammenhängt, dass ich beim Schreiben das, was ich sagen würde, sehen und entsprechend bearbeiten kann, damit die Nachricht möglichst schnell und präzise auf den Punkt kommt.
Zitat von: "timo"
Vielleicht ist es nun penibel. Aber ich nenne mich nun mal timo und nicht Timo. Die Groß-/Kleinschreibung macht den Unterschied. timo empfinde ich als meinen Forumsnamen, Timo als meinen Vornamen. Hättest du meinen Namen konsequent klein geschrieben, wäre ich gar nicth darauf eingegangen.
Ja, ein bisschen penibel ist es schon, ich kann es aber nachvollziehen. Ich werde das nächste Mal darauf achten.
Zitat von: "timo"
Leider sind die Kommaregeln seit der Rechtschreibreform sehr schwammig geworden, weil viele nicht mehr Plficht sind, sondern freiwillig.
Das stimmt allerdings. Dafür sind andere Sachen besser geworden. Sachen, die ich falsch geschrieben habe, sind plötzlich richtig. Ich finde das gut :mrgreen:
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